top of page

🔔 ©InklusionsKlingel
„Klingel für alle“ – Zugang auf Augenhöhe

ChatGPT Image 23. Mai 2026, 12_20_57.png

Abb. 1: Beispielhafte Umsetzung des Projekts © InklusionsKlingel mit mobiler Klapprampe für einen barrierefreien Zugang.

Viele Menschen stoßen im Alltag auf Barrieren. Schon eine einzelne Stufe am Eingang kann dafür sorgen, dass Menschen im Rollstuhl, mit Rollator, Gehhilfe, Kinderwagen oder anderen Einschränkungen ein Geschäft oder eine Einrichtung nicht selbstständig betreten können.

Nicht überall ist sofort ein großer Umbau möglich. Trotzdem kann mit einfachen Mitteln schnell geholfen werden.

Genau dafür gibt es die © InklusionsKlingel.

Was ist die © InklusionsKlingel?

Die © InklusionsKlingel ist eine gut erreichbare Klingel am Eingang.
Menschen können darüber Unterstützung anfordern, wenn der Eingang nicht barrierefrei erreichbar ist.

Wird die Klingel betätigt, erhält das Personal im Innenbereich ein Signal und kann zur Tür kommen.

In Verbindung mit einer mobilen Rampe können viele Barrieren schnell und unkompliziert überwunden werden.

 

Unser Konzept

Der Verein Rollstuhlgerecht in Stadt Werne e.V. möchte © InklusionsKlingeln und mobile Rampen anschaffen.

Diese Hilfsmittel sollen geeigneten Einrichtungen langfristig zur Verfügung gestellt werden, zum Beispiel:

  • kleinen Geschäften

  • Gastronomiebetrieben

  • Arztpraxen

  • Dienstleistern

  • Vereinen

  • Begegnungsstätten

  • kulturellen Einrichtungen

  • Veranstaltungsorten

Die Hilfsmittel bleiben Eigentum des Vereins und werden zur Förderung von Barrierefreiheit, Inklusion und Teilhabe eingesetzt.

 

Unser Ziel ist es, Barrieren im Alltag schnell, praktisch und bezahlbar abzubauen.

So funktioniert es im Alltag

1. Die Klingel wird gut sichtbar angebracht

Die © InklusionsKlingel wird außen am Eingang angebracht.
Sie sollte gut erreichbar sein, auch für Menschen im Rollstuhl.

2. Die Person klingelt

Wenn jemand Hilfe benötigt, kann die Klingel gedrückt werden.

3. Das Personal wird informiert

Im Innenbereich ertönt ein Signal oder es erscheint eine Meldung.

4. Unterstützung kommt zum Eingang

Das Personal kommt zur Tür und hilft beim Zugang.

5. Die mobile Rampe wird eingesetzt

Wenn eine Stufe oder Schwelle vorhanden ist, kann eine mobile Klapprampe genutzt werden.

So wird der Zugang oft innerhalb kurzer Zeit möglich.

InklusionsKlingel.png

Abb. 2: Die © InklusionsKlingel ermöglicht es, Unterstützung direkt am Eingang anzufordern.

📏 Warum ist die Rampenlänge wichtig?

Eine Rampe darf nicht zu steil sein.


Je höher die Stufe ist, desto länger muss die Rampe sein.

Eine zu kurze Rampe kann gefährlich sein, weil sie zu steil wird.
Das kann besonders für Rollstuhlfahrer, Rollatoren oder Menschen mit unsicherem Gang problematisch sein.

Als Orientierung wird häufig eine Steigung von maximal 6 % genannt.

Das bedeutet:

Bei 6 cm Höhenunterschied benötigt man ungefähr 100 cm Rampenlänge.

Formel zur Berechnung

Steigung in % = Höhenunterschied ÷ Rampenlänge × 100

 

Beispiel:

10 cm Höhe ÷ 167 cm Rampenlänge × 100 = ca. 6 %

📊 Diagramm: Rampenlänge bei 6 % Steigung

Empfohlene Rampenlänge bei 6 % Steigung

Orientierungswerte: Je höher die Stufe, desto länger sollte die Rampe sein.

ChatGPT Image 3. Juni 2026, 18_29_09.png

Hinweis: Die Werte dienen der Orientierung. Die tatsächliche Rampenlänge hängt von den örtlichen Gegebenheiten, dem verfügbaren Platz und der Nutzungssituation ab.

 

Wichtiger Hinweis

 

Nicht jede Eingangssituation ist gleich.
Die passende Rampe hängt ab von:

  • Höhe der Stufe

  • verfügbarem Platz vor dem Eingang

  • Breite des Eingangs

  • Untergrund

  • Sicherheit beim Aufstellen

  • Gewicht und Art des Rollstuhls

  • Nutzung mit oder ohne Begleitperson

Der Verein unterstützt dabei, geeignete Lösungen zu finden und Barrieren praktisch zu reduzieren.

 

 

Vorteile der © InklusionsKlingel

 

Für Menschen mit Behinderung

  • mehr Selbstständigkeit

  • weniger Ausgrenzung

  • bessere Erreichbarkeit von Angeboten

  • mehr Teilhabe im Alltag

  • einfache Möglichkeit, Hilfe anzufordern

 

Für Geschäfte und Einrichtungen

  • einfache und kostengünstige Lösung

  • schnelle Umsetzung

  • positives Zeichen für Inklusion

  • bessere Erreichbarkeit für Kundinnen und Kunden

  • keine sofortigen großen Umbaumaßnahmen notwendig

 

Kein Ersatz für vollständige Barrierefreiheit

Die © InklusionsKlingel und eine mobile Rampe ersetzen keinen vollständig barrierefreien Umbau.

Sie können aber ein wichtiger erster Schritt sein.

Denn jede überwundene Barriere bedeutet mehr Teilhabe, mehr Selbstbestimmung und mehr Würde im Alltag.

 

Gemeinsam Barrieren abbauen

 

Das Projekt lebt von Unterstützung.

Mitgliedsbeiträge, Spenden, Sponsoren und Fördermittel helfen dabei, © InklusionsKlingeln, mobile Rampen und weitere Hilfsmittel anzuschaffen.

So können wir gemeinsam mehr Barrierefreiheit in Werne und darüber hinaus ermöglichen.

Sie möchten mitmachen, eine Einrichtung vorschlagen oder das Projekt unterstützen?
Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Interesse an einer © InklusionsKlingel oder mobilen Rampe?

Sie betreiben ein Geschäft, eine Gastronomie, eine Arztpraxis, einen Verein oder eine andere öffentlich zugängliche Einrichtung und möchten die Barrierefreiheit verbessern?

Antragsformulare, Nutzungsanträge und weitere Informationen finden Sie in unserer Rubrik „Vereinsdokumente“.

Gerne beraten wir Sie auch persönlich zu geeigneten Lösungen und möglichen Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit.

In den Vereinsdokumenten finden Sie unter anderem:

📄 Antrag auf Nutzung einer mobilen Rampe

📄 Antrag auf Nutzung einer © InklusionsKlingel

📄 Informationen zu Sponsoring & Unterstützung

📄 Mitgliedsantrag

📄 Satzung und Vereinsinformationen

📄 Weitere Formulare und Dokumente

Gemeinsam schaffen wir mehr Teilhabe und Barrierefreiheit in Werne und darüber hinaus.

Menschen mit verschiedenen Behinderungen, darunter Rollstuhlfahrer, Gehbehinderte und Blinde in jeder alters Klasse.
bottom of page